Vergissmeinnicht: Blume der Treue

Es bl√ľht ein sch√∂nes Bl√ľmchen
Auf unsrer gr√ľnen Au.
Sein Aug‘ ist wie der Himmel
So heiter und so blau.

Es weiß nicht viel zu reden
Und alles, was es spricht,
Ist immer nur dasselbe,
Ist nur: Vergissmeinnicht.

Wenn ich zwei √Ąuglein sehe
So heiter und so blau,
So denk‘ ich an mein Bl√ľmchen
Auf unsrer gr√ľnen Au.

Da kann ich auch nicht reden
Und nur mein Herze spricht,
So bange nur, so leise,
Und nur: Vergissmeinnicht.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)

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2 Gedanken zu „Vergissmeinnicht: Blume der Treue

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