Ein Nistkästchen für unsere Meisen 🐦

Wir hatten noch keinen – also musste einer her. Die Sprache ist von einem Nistkasten für Vögel. Irgendwo sollen doch die kleinen Piepmatze geschützt aufwachsen können. Stehen natürliche Höhlungen in der ausgeräumten Landschaft nicht in ausreichender Zahl zur Verfügung, kann man einigen Höhlenbrüter-Arten durch das Aufhängen von Nistkästen eine geeignete Nistmöglichkeit bieten.

Gemeinsam mit meinen beiden Jüngsten ❤ die mir tatkräftig beim Bauen geholfen hat, hatten wir in Kürze die Teile aus einer Holzplatte (vom Baumarkt) herausgeschnitten (Kostenpunkt für die Holzplatte 5 Euro). Vorgegangen sind wir gemäß der Bauanleitung von bund-rvso.de.

Das Holz wurde auf der Innenseite mit einer Raspel aufgeraut, damit die jungen Baby-Vögel besser zum Flugloch klettern können. Die Holzteile haben wir verschraubt. Vorbohren mit einem dünnen 2mm Bohrer empfiehlt sich vor dem Verschrauben – sonst springt möglicherweise das Holz. Außen haben wir den Nistkasten wider Empfehlung zwei Mal lackiert und ein kleines Holzteil zum Landen angebracht. Aufs Dach wurde noch eine Dachpappe genagelt, um das Häuschen widerstandsfähiger gegen Regen zu machen.

Durch unterschiedliche Lochgrößen im Nistkasten kann man die Vogelarten bestimmen, die dort brüten sollen. So bevorzugen die meisten Meisenarten ein Einflugloch mit einem ungefähren Durchmesser von 2,6 – 2,8 cm (Blaumeise, Tannenmeise, Haubenmeise, Sumpfmeise, Weidenmeise). Für die Kohlmeise und den Kleiber darf es schon etwas größer sein (3,2 cm). Wir haben uns für 3,2 cm entschieden – einen anderen Fräser hatte ich nicht daheim. 😉

Den Kasten haben wir ca. 3-4 m über dem Boden aufgehängt. Es ist grundsätzlich darauf zu achten, dass er schwer für Katzen und Marder erreichbar ist und auf der wetterabgewandten Seite befestigt wird. Das Einflugsloch des Nistkasten muss immer nach Norden oder Süden ausgerichtet sein. Der Kasten sollte bis spätestens Mitte März hängen, um bezogen zu werden.

Hier ein nettes Meisen-Video: 70 Tage im Meisenkasten

Folgende umfassende Anleitung vom Amt der Oberösterreichischen Landesregierung kann ich euch empfehlen: Nisthilfen – Anleitung zum Selbermachen

Wer einmal einen Nistkasten gebaut und aufgehängt hat und wer Vögel und Natur beobachtet, wird langfristig auch erkennen, dass der Bau von Nisthilfen nur ein erster, kleiner Schritt ist, denn die Bedrohung von Vögeln, Natur und Umwelt erfordert weitergehende Schritte. Auf diesem Wege lernt man, dass Natur in Gärten, Wälder, Städte und Dörfer zurückgebracht werden muss und dass Vogel-, Natur- und Umweltschutz langfristig auch dem Menschen dient und nutzt. Gerade Gartenfreunde können einiges zum Vogelschutz beitragen. Naturnahe Brutstätten finden Höhlenbrüter überall dort, wo es im Garten ein wenig „unordentlich“ ist. Alte, morsche Bäume, abgestorbene Äste, Hecken, „Wildnisecken“ und der Verzicht auf Gift gehören bei einem lebendigen, naturnahen Garten dazu.

Für 12 Euro bekommen Sie beim BUND Regionalverband Südlicher Oberrhein den hier abgebildeten Nistkastenbausatz, der in einer lokalen Werkstatt für Menschen mit Behinderung gebaut wurde.

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Another Lily 🌼

Diese wunderschöne Lilie hat kürzlich im Garten in der Nähe der Kiwis zu blühen begonnen. ❤

Thai Basilikum darf im Garten nicht fehlen ღ

Thai Basilikum darf auch heuer unter den angebauten Gewürzen nicht fehlen. Auch in diesem Jahr musste die „Schnecke“ erneut herhalten.

Angebaut habe ich den Samen aus dem Vorjahr – mit Erfolg. Der Anbau in der Schnecke war zwar letztes Jahr ein wenig buschiger, ich bin aber mit der heurigen Ausbeute nicht unzufrieden. 🙂

Kiwi Update ❦ (Juli)

Unsere Kiwis wachsen stetig. 🙂

Ein Monat ist seit meinem ersten Bericht vergangen. Mittlerweile haben sich kräftige Beeren entwickelt. So wie es aussieht, werden wir heuer 12 Stück ernten. 💕

Es wird ein Wein sein …

Die Weinreben tragen bereits Trauben. Anscheinend haben sie den Frost im Frühjahr überlebt. Bis jetzt habe ich nur weiße Traben entdeckt. Ich muss mal genauer nachsehen, ob bei den blauen auch was dauf hängt. Im Vorjahr hatten wir Trauben beider Farben.

Damit die Trauben nicht so schnell angebissen werden, werden diese durch eine DIY Fliegen- und Wespenfalle, die ich in unmittelbarer Nähe aufgehängt habe geschützt.

Die Blattläuse und ihre Beschützer 🐜

Leider habe ich auf meinem Säulenapfelbaum „RedCats“, welchen ich erst vor kurzem in Juni dieses Jahres gesetzt habe Blattläuse. 😦 Auf den Fotos kann man diese ganz gut erkennen. 🙂

Wusstet ihr, dass Ameisen die Blattläuse vor natürlichen Feinden schützen und verteidigen? Das machen sie aus einem bestimmten Grund: Ameisen haben eine Vorliebe für die Ausscheidungen der Blattläuse 🙂

Blattläuse sind große Pflanzenschädlinge und ernähren sich von kohlenhydratreichen Pflanzensäften. Sie saugen pro Tag die Menge Saft aus einer Pflanze, die ihrem eigenen Körpergewicht entspricht. Ihre Ausscheidungen nennt man Honigtau. Durch den Geruch des Honigtaus werden andere Tiere angelockt, denen er als Nahrung dient. Ameisen lieben Honigtau. Man bezeichnet da auch als: die Ameisen „melken“ die Blattläuse.

Sogesehen leben Ameisen und Blattläusen in einer Symbiose. Mit ihren Antennen berühren die Ameisen die Blattläuse, damit sie den süßen Honigtau abgeben. Im Gegenzug werden sie von den Ameisen vor Fressfeinden (anderen Insekten, Spinnen und Vögel) verteidigt. Sobald andere Tiere sich den Blattlauskolonien nähern, werden sie von den Ameisen angegriffen und vertrieben.

Weitere Infos zum Zusammenleben von Ameisen und Blattläusen findet ihr unter www.medienwerkstatt-online.de

Der Purpur-Sonnenhut blüht wieder

Eine wunderschöne Pflanze – I’m loving it. Der Purpur-Sonnenhut blüht in unserem Garten mittlerweile an zwei Plätzen.

Nachdem die Anzucht über Samen bis Juli möglich ist, werde ich heuer noch einen Versuch starten. Ein wenig Platz ist ja noch in unserem Garten. 🙂

Weitere Infos zu dieser Pflanze finden sich in diesem Artikel.
Anpflanz-Tipps